Eine kontrollierte natürliche Lüftung gewinnt in modernen Gebäudekonzepten massiv an Bedeutung, da sie nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern auch die Betriebskosten senkt. Doch während manuelle Fenster in Wohnungen Standard sind, stößt der manuelle Betrieb in gewerblichen Objekten oder bei modernen Glasarchitekturen oft an Grenzen.
Wann lohnt sich die Automatisierung?
Der Einsatz elektrischer Fensterantriebe ist besonders in Szenarien sinnvoll, in denen manuelle Bedienung entweder unmöglich, ineffizient oder unhygienisch ist:
- Schwer zugängliche Stellen: Fenster an hohen Fassaden oder in Lichtkuppeln lassen sich manuell kaum erreichen. Antriebe ermöglichen hier eine Steuerung per Tastatur oder Fernbedienung.
- Hohe Fensterflächen: Oft sind moderne Fensterelemente schlicht zu groß oder zu schwer, um sie ohne mechanische Unterstützung sicher zu bedienen.
- Hygiene und Gesundheit: Automatische Systeme minimieren den Kontakt mit Fenstergriffen und reduzieren so das Ansteckungsrisiko durch Viren. Zudem sichern sie eine regelmäßige Frischluftzufuhr für eine bessere Raumlufthygiene.
- Optimale Thermik: Hochgelegene, nach außen öffnende Fenster sind die effizienteste Lösung für die natürliche Lüftung. Die einströmende Kaltluft vermischt sich in der Höhe mit der Warmluft, was unangenehme Zugluft auf Aufenthaltshöhe verhindert.
- Gebäudeautomation: Durch die Integration in die Gebäudeleittechnik können Fenster zeitgesteuert geschlossen werden, um zu verhindern, dass sie über Nacht versehentlich offen bleiben.
Effizienz durch intelligente Steuerung
Moderne Fensterantriebe punkten zudem in Sachen Energieeffizienz. Zentral gesteuerte Systeme verhindern ein unkontrolliertes Offenstehen der Fenster bei niedrigen Außentemperaturen und reduzieren so die Heizkosten erheblich

