Ein CO₂-Sensor misst den Kohlendioxidgehalt der Raumluft in ppm (parts per million). Steigt der Wert, ist die Luft verbraucht – ein guter Anlass, automatisch zu lüften.
Richtwerte
- Außenluft: rund 400 ppm
- bis 1.000 ppm: gute Raumluft (sogenannter Pettenkofer-Wert)
- 1.000 bis 2.000 ppm: Lüften empfohlen
- über 2.000 ppm: Luftqualität unzureichend
CO₂-Sensor und Fensterantrieb
Kombiniert mit einer geeigneten Lüftungssteuerung öffnet das Fenster bei schlechter Luft und schließt wieder, wenn der Wert gesunken ist. Ob eine Steuerung einen Sensoreingang hat, steht im Datenblatt. Wind- und Regensensoren sorgen dafür, dass bei Unwetter trotzdem geschlossen wird.
Häufige Fragen
Wo ist CO₂-gesteuertes Lüften sinnvoll?
In Räumen mit vielen Personen: Klassenzimmer, Besprechungsräume, Büros, Kitas.
Brauche ich dafür eine Gebäudeleittechnik?
Nicht unbedingt. Es gibt Lüftungssteuerungen mit Sensoreingängen. Für größere Gebäude bietet sich die Anbindung an die Gebäudeleittechnik an – bei den Antrieben der i-Serie zum Beispiel über Modbus.
Weiterlesen
- Lexikon: Lüftungssteuerung
- Lexikon: Regensensor
- Ratgeber: Fensterantriebe in die Gebäudeleittechnik integrieren
Sie sind unsicher, welcher Antrieb passt? Rufen Sie uns an unter 040 50694631 (Mo–Fr 8–17 Uhr) oder nutzen Sie den Antriebsfinder.
Verwandte Begriffe: Lüftungssteuerung (Fenstersteuerung) · Modbus · Regensensor
