Ein Spindelantrieb, oft auch Linearantrieb oder Spindelhubantrieb genannt, ist ein elektrischer Antrieb, bei dem ein Motor eine Gewindespindel dreht. Eine Spindelmutter mit Schubrohr fährt dadurch geradlinig aus und ein. Am Fenster öffnet er vor allem Lichtkuppeln, Dachfenster und schwere Klappen.
Wie funktioniert ein Spindelantrieb?
Der Motor dreht über ein Getriebe die Spindel. Die Mutter kann sich nicht mitdrehen und wandert deshalb an der Spindel entlang. Das Schubrohr überträgt die Bewegung auf den Flügel. Das Gewinde ist selbsthemmend, der Flügel bleibt also ohne Strom in seiner Position.
Wofür eignet sich ein Spindelantrieb?
- Lichtkuppeln und Dachfenster
- schwere Klappen und Flügel mit hoher Last
- Rauchabzug (RWA) und tägliche Lüftung
- Anwendungen, bei denen der Antrieb sichtbar montiert werden darf
Wie viel Kraft hat ein Spindelantrieb?
Spindelantriebe erreichen hohe Kräfte, je nach Modell 600 bis 5000 N. Damit sind sie stärker als die meisten Kettenantriebe. Die nötige Kraft hängt von Gewicht und Neigung des Flügels ab, siehe Schubkraft.
Spindelantriebe bei Vent Systems
VS-LA mit 600 bis 5000 N, ab 110 € netto inklusive Konsolensatz, und VS-LA-i mit Synchronisation und Bus-Anbindung, ab 165 €. Alle Modelle: Spindelantriebe. Welche Bauart passt, zeigt der Vergleich Kettenantrieb, Linear- oder Zahnstangenantrieb.
Passende Produkte und Werkzeuge
Verwandte Begriffe: Kettenantrieb · Konsole (Befestigung des Fensterantriebs) · Lichtkuppel · RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlage)
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